WEBVTT - generated by ViMP OTH Regensburg

1
00:00:07.680 --> 00:00:12.280
Constructive alignment

2
00:00:12.360 --> 00:00:13.400
Stellen Sie sich vor,

3
00:00:13.480 --> 00:00:18.720
Sie melden sich für einen Sprachkurs an und
treffen auf eine hochmotivierte Lehrkraft.

4
00:00:18.800 --> 00:00:22.080
Sie folgen dem Unterricht aufmerksam und lernen
fleißig.

5
00:00:22.160 --> 00:00:26.320
Wofür im Unterricht wenig Raum bleibt, ist
jedoch das aktive Sprechen.

6
00:00:26.400 --> 00:00:31.480
Mit der Zeit werden Sie frustriert und haben
das Gefühl, das Gelernte nicht richtig anwenden
zu können.

7
00:00:31.560 --> 00:00:36.240
Spätestens nach einem mündlichen Test wird
Ihnen klar, dass bei der Planung

8
00:00:36.320 --> 00:00:44.840
und Durchführung des Unterrichts einiges schief
gelaufen ist.

9
00:00:44.920 --> 00:00:45.920
Damit Ihren Studierenden

10
00:00:45.920 --> 00:00:51.000
so etwas nicht passiert, kann das didaktische
Konzept Constructive Alignment helfen.

11
00:00:51.080 --> 00:00:57.720
Es ist universell einsetzbar und unterstützt
sie dabei, Lehrplan und Lehre und Prüfung
so aufeinander abzustimmen,

12
00:00:57.800 --> 00:01:05.000
dass die Studierenden wirklich das lernen,
was sie lernen sollen und dass das Gelernte
auch tatsächlich Gegenstand der Prüfung ist.

13
00:01:05.000 --> 00:01:11.000
Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es ratsam,
sich mit diesen Fragen zu befassen.

14
00:01:11.000 --> 00:01:13.000
Welche Lernziele werden angestrebt?

15
00:01:14.000 --> 00:01:17.000
Durch welche Prüfungsform können diese Lernziele
überprüft werden?

16
00:01:18.000 --> 00:01:25.000
Welche Lehr-/Lernmethoden werden eingesetzt,
um die Lernziele zu erreichen?

17
00:01:25.000 --> 00:01:27.000
Formulieren Sie zuerst klar

18
00:01:27.000 --> 00:01:31.000
definierte und realistische Ziele für Ihre
Lehrveranstaltung

19
00:01:31.000 --> 00:01:35.000
Nach der Formulierung der Lernziele bieten
sich zwei Ansätze an

20
00:01:35.000 --> 00:01:40.000
Entweder gehen Sie zuerst prüfungssorientiert
vor und planen dann Ihre Lehr-/Lehrmethoden.

21
00:01:41.000 --> 00:01:42.000
Oder umgekehrt.

22
00:01:43.000 --> 00:01:46.000
Stehen alle drei Elemente in einem harmonischen
Gleichgewicht,

23
00:01:46.000 --> 00:01:49.000
geben Sie Ihren Studierenden eine klare Richtung
vor.

